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Anturion Gallery

Zeitgenössische Kunst aus dem Amazonas

Screenshot

Wir präsentieren Künstler aus dem peruanischen Amazonas
Einige bewahren und erneuern Traditionen, die sich über Jahrtausende hinweg geformt haben;
andere leben zwischen amazonischen Kosmologien und urbaner Gegenwart
Gemeinsam zeigen sie die vielfältigen Dimensionen eines Ortes,
der zugleich mythisch und physisch ist

Echos aus der Tiefe der Zeit

Zeitgenössische Kunst aus dem Amazonas macht diese Region als kulturellen und kreativen Raum erfahrbar
Künstlerisches Schaffen wird hier zu einem Akt der Weitergabe und Erneuerung

Rember Banner verde

Rember Yahuarcani, Zeitgenössische indigene Kunst

Indigene Kosmovision in der Gegenwart

Sie bewegt sich zwischen den Welten: der Welt der Ahnen und der globalen Gegenwart,
dem Spirituellen und dem Irdischen, und zwischen indigenem Weltbild und zeitgenössischem Denken

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Diese Galerie entstand aus den Jahren, die ich im peruanischen Amazonas gelebt habe,
mit Menschen, die ihr Leben und ihre Freundschaft mit mir teilten,
Sie ist eine Einladung, ihrer Kunst, ihren Geschichten und ihrer Welt zu begegnen

Die Künstler

Gino Ceccarelli, Amazonian Art, Anturion Gallery
Miguel Vilca Vargas, Amazonian Art, Anturion Gallery
Brus Rubio, Amazonian Art, Anturion Gallery
Graciela Arias Salazar, Amazonian Art, Anturion Gallery
Rember Yahuarcani, Amazonian Art, Anturion Gallery
Luis Martinez Davila, Amazonian Art, Anturion Gallery
Christian Bendayán, Amazonian Art, Anturion Gallery
Antonio Garcia Castillo, Amazonian Art, Anturion Gallery
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Der Amazonas ist nicht nur ein Ort;
er ist eine Art zu sein

Man betritt ihn nicht, man wird von ihm aufgenommen. Sein Wesen ist die unaufhörliche Verwandlung.
Nichts bleibt, wie es ist, außer der Veränderung selbst. Er ist ein beständiges Werden,
ein ruhiges, unaufhaltsames Strömen von einer Form in die nächste.

Brus Rubio, el viaje ecológico

Brus Rubio, Zeitgenössische indigene Kunst

Er trägt den Schnee der Anden ins Meer, die Samen in die Lichtung, die Geschichten seiner Wesen ins Unbekannte.
Er ist niemals derselbe und doch ewig. In seinem Fließen liegt eine tiefe Gelassenheit, eine unerschütterliche Gewissheit des Weges

Wo das Erbe schafft und die Schöpfung erbt

Das Dasein im Amazonas gestaltet sich als ein fortwährender Kreis des Zugehörens und Werdens.

Es ist Erbe und Gegenwart zugleich, ein Raum, in dem überliefertes Wissen das heutige Leben mitgestaltet und das tägliche Handeln den Nachhall der Erinnerung weiterträgt.

In vielen amazonischen Weltanschauungen sind die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen Mensch, Natur und Kosmos nicht statisch. Sie sind fließend, ebenso wie die Grenzen zwischen Alltag, Natur und gelebter Kultur.

Diese wechselseitige Beziehung verwandelt Überlieferung in eine lebendige Kraft, die Identität erneuert und einen ständigen Dialog zwischen Herkunft und Gegenwart lebendig hält.

Sich zu erinnern, dass der Fluss in uns…

Miguel Pez 1 erw. 19.12.25 quad

…das Meer schon kennt

Miguel Vilca Vargas, Zeitgen. Amazonische Kunst

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Wegweisende Künstler der zeitgenössischen indigenen Kunst

Brus Rubio, Foto Corona 2

Eine Tradition, die sich erneuert

Brus Rubio

Für Brus Rubio ist Malerei eine Form der Verständigung. Seine Bilder tragen die Sicht seines Volkes über Sprachgrenzen hinaus und verbinden überliefertes Wissen mit gegenwärtiger Erfahrung.

Dabei geht es ihm nicht nur um die Bewahrung der Traditionen, sondern auch um ihre Weiterentwicklung. Seine Kunst zeigt eine lebendige Kultur, die sich verändert, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Seine Bilder eröffnen zugleich einen anderen Blick auf Mensch, Natur und Gemeinschaft.

Rember Yahuarcani, Foto Corona

Wo die Grenzen offen bleiben

Rember Yahuarcani

In Rember Yahuarcanis Bildern gehören spirituelle Wesen, Pflanzen, Tiere und Menschen zur selben Wirklichkeit. Die Grenzen zwischen Sichtbarem, Traum, Erinnerung und Mythos bleiben offen.

Wesen und Figuren verwandeln sich und gehen ineinander auf. Manche Bilder besitzen die Intensität einer Vision, andere öffnen einen Raum der Stille. Man muss nicht jedes Symbol deuten können: Ein Teil der Kraft dieser Bilder liegt in dem, was sich unmittelbar spüren lässt. Die Geschichten seines Volkes sind kein Rückblick, sondern Teil der Gegenwart.

Santiago Yahuarcani, Foto Y

Das Gedächtnis seines Volkes

Santiago Yahuarcani

Seine Bilder verbinden Mythen, Visionen und gelebte Geschichte zu einer ihm ganz eigenen Bildsprache. Darin kommen die Erfahrungen kolonialer Gewalt ebenso zum Ausdruck wie eine spirituelle Kraft, aus der Widerstand, Heilung und die Forderung nach Gerechtigkeit erwachsen.

Er macht das Gedächtnis seines Volkes und die verdrängten Wunden des Kautschukbooms sichtbar. So wirkt seine Kunst zugleich politisch und poetisch; sie hält das kulturelle und historische Erbe seiner Gemeinschaft lebendig.

Das Gedächtnis der Gegenwart

Die Kulturen des Amazonas blicken auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Ihre Vorstellungen von Mensch, Natur und Kosmos gründen auf überliefertem Wissen, spirituellen Beziehungen und gesellschaftlichen Erfahrungen. Ihre Territorien sind dabei weit mehr als geografische Räume: Sie sind Lebensgrundlage und Heimat. Dort bewahren die Gemeinschaften ihre kollektive Erinnerung und geben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Kulturelle Identität und Land sind untrennbar miteinander verbunden.

Die Lebensbedingungen indigener Menschen im Amazonas sind heute sehr unterschiedlich. Manche bleiben ihrer überlieferten Kultur verbunden, andere leben in urbanen Zentren, oft an den Rändern oder fernab von gesellschaftlicher Teilhabe. Ihr Alltag ist ein Ringen zwischen Tradition und Wandel, zwischen neuen Horizonten und den harten Realitäten von Verlust und Entfremdung.

Gerade hier gewinnt die zeitgenössische Kunst aus dem Amazonas besondere Bedeutung. Sie bezeugt kulturelle Zugehörigkeit und ist zugleich ein Raum der Auseinandersetzung und der Erneuerung. Weitergegebenes Wissen begegnet persönlicher Erfahrung, traditionelle Bildwelten finden neue Formen, und die Gegenwart wird aus eigener Perspektive gedeutet und gestaltet.

So wird die Kunst zum Ausdruck kultureller Eigenständigkeit und einem lebendigen Bindeglied zwischen Tradition und Gegenwart. Sie macht die Stimmen jener hörbar, die ihre Kultur verteidigen und für ihr Recht auf Selbstbestimmung eintreten.

Das Bekenntnis zur eigenen Kultur, die Weitergabe überlieferter Kosmologien, und die schöpferische Auseinandersetzung mit der Gegenwart prägen das zeitgenössische Kunstschaffen im Amazonas. Sie halten kulturelle Identität lebendig und eröffnen zugleich neue Wege des künstlerischen Ausdrucks.

Von der Überlieferung der Vorfahren zur zeitgenössischen Vision

Brus Rubio, The Wise Dancing Hummingbird

Der Amazonas aus eigener Perspektive

Diese Kunstschaffenden stammen aus dem Amazonas und schöpfen aus seinen Geschichten, Mythen und Erinnerungen. Ihre Bilder zeigen Kulturen, die bis heute lebendig sind.

Brus Rubio, The Wise Dancing Hummingbird

Überliefertes Wissen, zeitgenössische Bilder

Indigene Kunstschaffende geben überliefertem Wissen, Schöpfungs-mythen und kollektiver Erinnerung Gestalt und bringen ihre Traditionen in einen Dialog mit der Gegenwart.

Brus Rubio, The Wise Dancing Hummingbird

Kunst sammeln heisst am Dialog teilnehmen

Wer Kunst aus dem Amazonas sammelt, unterstützt die Kunstschaffenden und ihre Gemeinschaften und hilft, ihre Geschichten in die Welt zu tragen.

Diese Kunst zu sammeln ist ein Akt der Solidarität

Anturion Gallery unterstützt Organisationen, die sich für
die Verteidigung indigener Territorien, die Bekämpfung der Entwaldung
und den Schutz des amazonischen Ökosystems einsetzen.

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Für weitere Informationen